Nachhaltig handeln

Nachhaltig handeln Kapitelbild

Heimat im Wandel: Ortsanblick, Landwirtschaft und Natur

Wir wollen das Gemeindebild verbessern

2019 wurde mit großer Beteiligung der Einwohner das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) für beide Ortsteile erstellt und vom Rat beschlossen. Im ISEK werden umfangreiche Maßnahmepakete zur zukünftigen Entwicklung beider Dorfkerne, sowie der Schlinge, beschrieben und vorgeschlagen. Diese sollen jetzt umgesetzt werden. Dabei dürfen die Ortsgebiete außerhalb des ISEKs nicht vernachlässigt werden. Es gilt hier ein Gleichgewicht zu schaffen.

Hierzu könnten folgende Schritte beitragen:

Wir wollen die Gleichstromverbindung zwischen Südlohn und Oeding verhindern

Die Firma Amprion GmbH plant eine rund 300 km lange Gleichstromverbindung von Emden nach Osterath in der Nähe von Düsseldorf. Diese Verbindung soll vorrangig durch Erdkabel verlegt werden. Bis zum Jahr 2025 soll diese Trasse fertiggestellt werden. Einer der Vorzugskorridore verläuft genau zwischen den beiden Ortsteilen Südlohn und Oeding in Höhe der Reithalle und im weiteren Verlauf entlang der Kreisstraße 21, B 70 und L 572 Richtung Burlo. Ein weiterer möglicher Korridor verläuft östlich vom Ortsteil Südlohn.

Wir sind der Meinung, dass die Umsetzung der Trassenführung zwischen den Ortsteilen Südlohn und Oeding das geplante Zusammenwachsen der Ortsteile verhindert. Gerade der Ortsteil Oeding könnte sich nicht mehr weiterentwickeln. Weiterhin würden auf die Gemeinde erhebliche Kostensteigerungen zukommen.

  • Wir werden alle Möglichkeiten nutzen, die sich der Gemeinde Südlohn bieten, um eine Umsetzung der Trasse zwischen den beiden Ortsteilen Südlohn und Oeding zu verhindern.

Wir wollen die Umwelt und das Klima schützen

Südlohn und Oeding ist deshalb ein Ort, in dem es sich gut leben lässt, weil wir durch die geographisch gute Lage im Kreis Borken von sehr viel Grün umgeben sind. Dennoch macht die Klimakrise und die notwendige Energiewende auch vor der Gemeinde Südlohn nicht halt. Wasserknappheit, Starkregenereignisse und wärmere Temperaturen nehmen jüngst auch hier zu. Wir setzen uns daher für die grundsätzliche Förderung von regenerativen Energiequellen ein. Eine Abwägung zum bestehenden Landschaftsbild und die Belange der Einwohner ist dabei allerdings zwingend notwendig. Auch müssen die Interessen der Landwirtschaft und des Naturschutzes gewissenhaft abgewogen werden. Die kleinen Maßnahmen, die ebenfalls zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen, müssen auch bedacht werden.

Wir stellen uns im Einzelnen vor: