Anregung zur kostenlosen Nutzung des Bürgerbusses

Wie bereits angekündigt, möchten wir nun die abgegebenen Anregungen vorstellen.

Die erste Anregung befasst sich mit dem Bürgerbus. Die WSO hält es für sinnvoll, die Nutzung des Bürgerbus für die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Südlohn kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Dies soll für alle Fahrten zwischen den Haltestellen Stadtlohn und Winterswijk/NL gelten.

Die bisherige Auslastung des Bürgerbusses ist aus unserer Sicht nicht zufriedenstellend. Bei gleichbleibenden Personal- bzw. Betriebskosten ist eine Erhöhung der Auslastung umweltpolitisch wünschenswert. Dem gewünschten Klimaschutz, wie er zur Zeit in aller Munde ist, wäre diese Maßnahme sehr zuträglich. Jüngeren Gemeindemitgliedern, Kindern und Jugendlichen, die finanziell nicht so gut aufgestellt sind, wird hier die Gelegenheit gegeben, Ihre sozialen Kontakte, die sie in beiden Ortsteilen und in Nachbargemeinden aufgrund von Schul- oder Vereinszugehörigkeit haben, zu vertiefen. Hier wird leicht unterschätzt, dass auch 1-2 Euro viel Geld für diese Kinder und Jugendlichen sind, und diese die Ausgaben, auf Kosten der sozialen Kontakte, gern vermeiden.

Auch unseren älteren Mitbürgern wird hier kostenlos die Möglichkeit gegeben ihre sozialen Kontakte über die Ortsteilgrenzen hinaus zu pflegen. Darüber hinaus können, ohne finanzielle Einbußen, Verwandte, Freunde und Bekannte in Krankenhäusern, Altenheimen u.ä. besucht werden. Auch die ältere Generation ist durch die immer weiter sinkenden Renten auf günstige und sichere Beförderungsmöglichkeiten angewiesen.

Nicht zuletzt würde das auch eine höhere Wertschätzung bei unseren ehrenamtlichen Bürgerbusfahrern hervorrufen, wenn diese nicht nur leer bzw. mit 1-2 Fahrgästen umherfahren müssten.

Die WSO geht davon aus, dass der Gemeinde hierdurch Kosten in Höhe von ca. 5.000,00 € – 6.000,00 € jährlich entstehen werden. Diese Mehrkosten sind aus unserer Sicht für eine sinnvolle Maßnahme vertretbar.

Das kostenlose Angebot soll sich ausschließlich an Einwohner mit 1. Wohnsitz im Gemeindegebiet richten. Auswärtige Fahrgäste zahlen die Fahrkarten wie bisher weiterhin.