Es werden die verschiedensten Vereinsgebäude und Sportplätze gezeigt. Als textliche Botschaft wird die Anpassung der Vereinsförderung positiv beurteilt.

WSO Fraktion setzt sich für zukunftsorientierte Vereinsförderung ein – Anerkennung der wertvollen Arbeit der Vereine

Letzte Aktualisierung: 26. Februar 2025

Wir konnten die Anpassung der Vereinsförderung erreichen. Damit wird die wertvolle Arbeit der Vereine weiter verbessert. In der letzten Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Ehrenamt (19.02.2025) wurden wichtige Weichen für die zukünftige Vereinsförderung in unserer Gemeinde gestellt. Wir hatten im Oktober 2024 die Anregung auf Überarbeitung und Anpassung der aktuellen Vereinsförderrichtlinien gegeben. Nun wurden die ersten Ergebnisse präsentiert und beschlossen.

Auszug aus dem Protokoll der Ausschusssitzung für Kultur, Sport und Ehrenamt vom 09.10.2024. Hier hat die WSO Fraktion eine Aktualisierung der Vereinsförderung angeregt. (Quelle: Gemeinde Südlohn)
Auszug aus dem Protokoll der Ausschusssitzung für Kultur, Sport und Ehrenamt vom 09.10.2024. Hier hat die WSO Fraktion eine Aktualisierung der Vereinsförderung angeregt.(Quelle: Gemeinde Südlohn)

Anpassung der Fördersätze aufgrund gestiegener Kosten

Ein zentraler Punkt unserer Initiative war die längst überfällige Anpassung der Fördersätze an die allgemeine Preisentwicklung. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass die wertvolle und unverzichtbare Arbeit der Vereine für unsere Gemeinschaft eine entsprechende Anerkennung erfährt.

„Die Vereine sind in den letzten Jahren mit gestiegenen Kosten konfrontiert worden. Ob allgemeine Verwaltungskosten (z.B. Versicherungen und gesetzliche Auflagen) oder Materialkosten, die Vereinsarbeit ist teurer geworden. Daher war es uns wichtig, dass die Fördergelder, die als Zeichen der Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement der Vereine dienen, entsprechend angepasst werden, damit die Vereine ihre wichtige Arbeit weiterhin in vollem Umfang leisten können“.

Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Tatsache, dass die Vereinsförderrichtlinie seit ihrer Erstellung vor etlichen Jahren in Bezug auf die Förderhöhe nicht mehr angepasst wurde. Dies führte dazu, dass die Fördergelder der Realität der steigenden Kosten für die Vereinsarbeit nicht mehr entsprachen. Wir haben uns daher dafür eingesetzt, dass die Förderrichtlinie, die die Wertschätzung für die Vereine zum Ausdruck bringen soll, endlich auf den neuesten Stand gebracht wird. Die Vereine leisten wertvolle Arbeit für die Allgemeinheit und das gemeindliche Leben.

Die Vereine sind ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Sie bieten nicht nur Freizeitangebote, sondern tragen auch maßgeblich zur Integration, zum Zusammenhalt und zur Lebensqualität in unserer Gemeinde bei. Ohne das ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger wäre das gemeindliche Leben nicht so vielfältig und lebendig.

Der Ausschuss folgte dem Vorschlag der Verwaltung und beschloss eine Erhöhung der Fördersätze für das Jahr 2026. Diese Anpassung soll den Vereinen Planungssicherheit geben und ihnen ermöglichen, ihre Angebote, die so wichtig für unser Gemeinwohl sind, weiterhin in gewohnter Qualität anzubieten.

Seniorenförderung als wichtiger Baustein – Berücksichtigung der demografischen Entwicklung und der wertvollen Vereinsarbeit

Ein weiterer wichtiger Punkt unserer Anregung ist die Einführung einer Seniorenförderung. Wir haben uns gefragt, warum es eine Jugendförderung gibt, aber keine vergleichbare Förderung für Senioren. Dabei ist die Vereinsarbeit gerade für ältere Menschen von großer Bedeutung. Sie bietet die Möglichkeit, sozial eingebunden zu bleiben, sich sportlich zu betätigen oder kulturelle Interessen zu verfolgen. Angesichts der demografischen Entwicklung, dass die Bevölkerung immer älter wird, ist es uns ein besonderes Anliegen, die Vereinsarbeit für Senioren zu fördern und damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität im Alter zu leisten.

Herausforderungen bei der Ausgestaltung der Seniorenförderung

Bei der Beratung zur Ausgestaltung der Seniorenförderung gab es einige Diskussionspunkte. So war zunächst unklar, wie die Förderung konkret aussehen soll. Soll es eine Pro-Kopf-Förderung geben, ähnlich wie bei der Jugendförderung? Oder ist eine Projektförderung der bessere Weg, um gezielt bestimmte Angebote für Senioren zu unterstützen? Auch die Frage, ab welchem Alter man als Senior gilt, war nicht einfach zu beantworten.

Wir haben uns intensiv im Ausschuss mit diesen Fragen auseinandergesetzt und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir weitere Beratungen benötigen, um die optimale Lösung zu finden. Die Verwaltung machte auch den Vorschlag, dass man das Rad nicht neu erfinden müsse und die Möglichkeit der Internetrecherche wahrnehmen könnte. So würde man möglicherweise bereits Modelle finden, die sich in anderen Kommunen bewährt haben.

Wir werden uns weiterhin für eine zukunftsorientierte Vereinsförderung einsetzen. „Wir werden die Diskussion um die Seniorenförderung weiter vorantreiben und uns dafür einsetzen, dass die Vereine auch in Zukunft optimale Rahmenbedingungen für ihre wichtige Arbeit haben“.

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